Herrscher und Politiker

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Bewertung: 4

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Während Fidel Castros Schulzeit riet ihm ein Lehrer: „Sie reden so viel, Sie sollten Rechtsanwalt werden.“ Tatsächlich studierte Castro Jura in Havanna, bis er sich der kubanischen Revolution anschloss und sie zum Sieg führte. Sein Redetalent spielte dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Bis zu 12 Studenten konnte er frei und ohne Manuskript eine Menge begeistern. Vor einer Rede vor der UN-Vollversammlung 1960 erklärte er: „Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, ich werde mir Mühe geben, mich kurz zu fassen.“ Die Rede dauerte 5 Stunden.

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Bewertung: 4.55

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Prinz Ludwig, der spätere König Ludwig III., lebte recht einfach. In Leutstetten im Würmtal, nahe am Starnbergen See, oblag er der Viehzucht. Gelegentlich wurde aber auch ein Künstler zum Abendessen gebeten; da holte dann der Diener das Bier in der nahen Schloßwirtschaft. Ein Maler, der in der Umgegend landschaftete, wo der Prinz landwirtschaftete, war sogar schon zum drittenmal während des Sommers eingeladen worden. Er hatte dabei das Gemüt des Verwalters so weit erschlossen, dass er ihn vertraulich fragen konnte, ob denn der Küchenzettel so eintönig oder ob es ein Zufall sei, dass man ihm nun schon dreimal Hackbraten mit Kartoffelsalat vorgesetzt habe; und er ließ deutlich durchblicken, dass er sich von der Tafel eines Prinzen feinere Genüsse erwartet hätte. Der Verwalter war sehr erstaunt: " Deswegen werden Sie ja am Donnerstag eingeladen, weil es da einen Hackbraten gibt!"

Quelle:
www.sunflowers-page.de

Bewertung: 2.88

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Der spanische König Philipp III. saß während einer Besprechung mit einem Minister eines Abends zu dicht am Feuer, so dass er stark schwitzte. Da in dem Raum viel Zugluft herrschte, fing er an zu frösteln. Obwohl ihm klar war, dass er sich erkälten würde, wurde sein Stuhl nicht bewegt und er hielt bis zum Ende der Besprechung durch. Am nächsten Morgen fiel er in ein wochenlanges schweres Fieber, von dem er sich erst nach Monaten wieder erholt hatte.
Nun stellt sich die Frage, warum der Stuhl nicht von Feuer wegbewegt werden durfte. Dieses Privileg genoss ein treuer Diener des Königs, der an dem Abend dienstfrei hatte.

Quelle: unbekannt

Bewertung: 1.85

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Als Konrad Adenauer mit bayrischen Partnern verhandelte, ging es sehr hitzig zu. Schließlich meinte eine echt bayrische Stimme: "Mir san aber net herkommen, Herr Bundeskanzler, damit daß wir einfach zu allem Ja und Amen sagen." Der Kanzler schmunzelte und schlug vor: "Das ist auch gar nicht nötig, meine Herren. Mir genügt es schon, wenn Sie Ja sagen."

Quelle:
Humor ist der Schwimmgürtel

Bewertung: 2.25

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Als Theodore Roosevelt im Jahr 1901 für die Republikaner kandidierte, wurde er bei einer Wahlversammlung durch einen Zwischenrufer unterbrochen: "Mich überzeugen Sie nicht. ich bin Demokrat."
Freundlich fragte Roosevelt, warum der Störer Demokrat sei. Dieser antwortete, dass schon sein Großvater und sein Vater Demokraten waren. Darauf sagte Roosevelt: "Schön, also gesetzt den Fall, Ihr Großvater war ein Esel und Ihr Vater war auch ein Esel. Was wären Sie dann?"
Mit dieser Frage hatte Roosevelt die Lacher auf seiner Seite, doch da kam eine Antwort, mit der er nicht gerechnet hatte: "Dann wäre ich ein Republikaner."

Quelle: Seite „Benutzer: Immanuel Giel/Anekdote“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. November 2008, 22:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Immanuel_Giel/Anekdoten (Abgerufen: 17. Januar 2009, 15:13 UTC)

Bewertung: 2.01

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Im November 1918 stürzte das Deutsche Reiche ins Chaos, der Erste Weltkrieg war verloren, der Kaiser wurde zum Rücktritt gezwungen, Sozialisten und Kommunisten kämpften um die Macht in der zukünftigen Republik. Als eine Gruppe bewaffneter Kommunisten den Reichstag stürmen wollten, stießen sie auf der Wiese davor auf ein Schild mit der Aufschrift: "Die Herren Revolutionäre werden gebeten, den Rasen nicht zu betreten". Die Kommunisten hielten sich daran und stürmten den Reichstag über den Fußweg.
In Moskau, in dem seit der Oktoberrevolution 1917 die kommunistische Partei regierte, war man entsetzt, als klar wurde, dass sich in Deutschland eine parlamentarische Demokratie durchsetzte, keine kommunistische Räterepublik. Als die Anführer der KP, Wladimir Lenin und Josef Stalin, dann auch noch von der beschriebenen Ereignissen auf der Wiese vor dem Reichstag hörten, waren sie schockiert. Stalin sagte zu einem Journalisten: "In Deutschland kann es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müßte." Lenin erklärte von da an bei jeder Gelgenheit: "Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!"

Quelle:
wer-weiss-was.de

Bewertung: 3.16

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Als Adenauer Oberbürgermeister von Köln war, klagte ein als nicht übertrieben fleißig bekannter Mitarbeiter Dr. Adenauer seine Schlaflosigkeit und fragte, ob er nicht ein Mittel dagegen wüßte. Er habe schon alle Schlafmittel durchprobiert. Adenauer faßte sich kurz: "Versuchen Sie doch mal zu arbeiten."

Quelle:
Humor ist der Schwimmgürtel

Bewertung: 2.06

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Shaw schrieb Winston Churchill, der gerade von seinem Amt zurücktreten musste: "Sehr geehrter Herr Prime Minister, am nächsten Samstag wird mein neues Stück uraufgeführt. Dazu möchte ich Sie herzlich einladen. Beiliegend zwei Karten. Eine für Sie, die andere für einen Freund — falls Sie einen haben." Churchill antwortete: "Sehr geehrter Mr. Shaw, haben Sie Dank für Ihre Einladung. Ich würde allerdings lieber zur Zweitaufführung kommen — falls Sie eine erleben."

Quelle: Seite „Benutzer: Immanuel Giel/Anekdote“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. November 2008, 22:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Immanuel_Giel/Anekdoten (Abgerufen: 17. Januar 2009, 15:13 UTC)

Bewertung: 2.41

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Der französische Staatsmann Aristide Briand erhielt zusammen mit Gustav Stresemann wegen seiner Verdienste um die europäische Verständigung den Friedens-Nobelpreis. Nach dem Besuch eines Stierkampfs in Spanien, wurde er gefragt, wie es ihm gefallen habe.
Briand antwortete: „Sehr gut. Aber schicken Sie den Torero fort, geben Sie mir ein Bündel Heu und lassen Sie mich in die Arena. Sie werden sehen, in einer Viertelstunde habe ich mit dem Stier Frieden geschlossen!“

Quelle: Seite „Benutzer: Immanuel Giel/Anekdote“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. November 2008, 22:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Immanuel_Giel/Anekdoten (Abgerufen: 17. Januar 2009, 15:13 UTC)

Bewertung: 3.51

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Die britische Königin Victoria stand als Mädchen und Thronfolgerin unter der Obhut einer strengen Erzieherin, die ihr nicht erlaubte, Tee zu trinken, weil der das Herz angreifen würde und durfte die Times nicht lesen, damit sie kein ungebührliches Wort gegen die Regierung lese. Kaum hatte sie den Thron bestiegen, da befahl sie einem Diener, eine Tasse Tee mit Rum und die neueste Nummer der Times zu bringen. Als ihr Befehl ausgeführt wurde, ließ sie lächelnd beides wieder forträumen und sagte zu ihrer Umgebung: "Ich wollte nur einmal sehen, ob ich nun tatsächlich die Macht habe."

Anmerkung: Diese Geschichte ist auf amüsante Art auch in dem Film "
Mädchenjahre einer Königin" mit Romy Schneider aufgeriffen worden.

Quelle: Seite „Benutzer: Immanuel Giel/Anekdote“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. November 2008, 22:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Immanuel_Giel/Anekdoten (Abgerufen: 17. Januar 2009, 15:13 UTC)

Bewertung: 3

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„Herr Bundeskanzler, ich weiß, was Sie sagen wollen", unterbrach jemand aus der CDU-Fraktion Konrad Adenauer, während dieser noch überlegte und zögerte, etwas zu sagen. "Sonderbar", verwunderte er sich, "ich weiß im Moment nur, was ich denke. Ob ich das, was ich denke, auch sagen will, dass weiß ich aber noch nicht."

Quelle:
http://www.redenschreiben.de

Bewertung: 4.1

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Bei einer Sitzung des Volkskongresses der chinesischen KP hat Deng Xiaoping einmal einen Antrag gestellt, der, wie es sich gehört, ohne Gegenstimme angenommen wurde. Aber es gab drei Enthaltungen. Deng ordnete auf diese Überraschung hin sogleich an, die Abweichler ausfindig zu machen. Es stellte sich heraus, dass drei Delegierte während der Sitzung gestorben waren - ein Ergebnis, mit dem Deng bei der Größe der Versammlung, dem Alter der Genossen und der Länge seiner Reden hätte rechnen können.

Quelle:
http://www.redenschreiben.de/

Bewertung: 3

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Bei der Nominierung des ersten Bundespräsidenten war Theodor Heuß der Favorit. In einer Pause fragte ein jüngerer Abogeordneter einen anderen, wer denn dieser Heuß eigentlich sei. Der Gefragte erklärte: “Ach, der Heuß, das ist doch auch nur so ein liebenswürdiges Fossil aus der Weimarer Republik wie der Adenauer.“ Daraufhin fragte der erste Abgeordnete, wer dann denn Adenauer sei. Adenauer hörte dies zufälligerweise und rief dazwischen: „Das ist ja völlig neu, dass Sie mich für liebenswürdig halten.“

Quelle: Seite „Benutzer: Immanuel Giel/Anekdote“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. November 2008, 22:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Immanuel_Giel/Anekdoten (Abgerufen: 17. Januar 2009, 15:13 UTC)

Bewertung: 3.69

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Abraham Lincoln arbeitete als Rechtsanwalt, bevor er in die Politik ging. In seiner ersten Kanzlei wurde er nur mit Fällen betreut, die als verloren betrachtet wurden. So sollte er einmal einen Mann verteidigen, der des Mordes angeklagt war. Da sieben Zeugen auftraten, die übereinstimmend die Umstände der Tat beschrieben und erklärten, dass sie im hellen Mondlicht den Angeklagten genau erkannt hatten, schien auch dieser Fall verloren. Lincoln hörte sich in Ruhe die Zeugen an, reichte zum Schluss dem Gericht einen Mondkalender, der zeigte, dass in der Mordnacht Neumond geherrscht hatte, und gewann damit seinen ersten Fall.

Quelle: unbekannt

Bewertung: 3.39

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Der US-Präsident Abraham Lincoln stammte aus sehr einfachen Verhältnissen. Als er noch die Volksschule Hodgenville besuchte, wollte der Lehrer eines Morgens die Reinlichkeit der Schüler prüfen und ließ sich die Hände vorzeigen. Lincoln wischte rasch die rechte Hand an der Hose ab und zeigte sie zaghaft vor. Der Lehrer war empört: "Du bist ein Schmutzfink und hast zehn Stockschläge auf die Finger verdient. Doch ich will dir die Strafe erlassen, wenn du mir eine Hand hier in der Klasse zeigen kannst, die noch schmutziger ist als diese!"
Lincoln streckte die linke Hand aus, die noch schmutziger war, und der lachende Lehrer erließ ihm die Strafe.

Quelle: Seite „Benutzer: Immanuel Giel/Anekdote“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. November 2008, 22:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Immanuel_Giel/Anekdoten (Abgerufen: 17. Januar 2009, 15:13 UTC)

Bewertung: 2.66

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Als Winston Churchill seine letzte öffentliche Rede hielt, drängten viele Leute in den Saal, da angekündigt worden war, dass der ehemalige Premierminister einen persönlichen Überblick und eine Resumee aus seinem Leben ziehen wollte. Churchill betrat die Bühne und rief: "Gib niemals auf! Nie! Nie! Nie!" und ging wieder. Alles sah sich überrascht an, war das die Lehre aus Churchills Leben? Plötzlich fing jemand an zu applaudieren, woraus ein Sturm des Jubels und der Begeisterung wurde, dass der Saal erbebte.

Quelle:
http://cmsftp.worldsoft-cms.info/

Bewertung: 1.56

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Der erste Staatsbesuch in London war für Heuss und die Bundesrepublik ein großer Erfolg, wenn auch der Empfang durch die Bevölkerung eher kühl war. Nach der Fahrt durch London erwähnte die Begleitung des Bundespräsidenten, dass die Bevölkerung begeistert gejubelt habe. Heuss aber antwortete:
"Unsinn, achtzig Prozent haben der Königin zugejubelt, zehn Prozent den Pferden und zehn Prozent mir – und das waren deutsche Touristen!"

Quelle: Seite „Benutzer: Immanuel Giel/Anekdote“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. November 2008, 22:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Immanuel_Giel/Anekdoten (Abgerufen: 17. Januar 2009, 15:13 UTC)

Bewertung: 1.73

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Tomás de Torquemada galt als hart und skrupellos. Einmal sagte er zu einem jungen Bischof: "Es gibt keine unschuldigen Menschen. Gib mir sechs Strophen, geschrieben von dem ehrlichsten Menschen, so finde ich darin einen Grund ihn zu erhängen."

Anmerkung: Diese Geschichte erzählt man sich auch von dem französischen Kardinal Richelieu.

Quelle:
http://www.versus-online.de/dt/index-dt.html

Bewertung: 3.73

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Der Nicht-Jäger und Vegetarier Theodor Heuss, 1. Bundespräsident der Bundesrepublik, nahm häufig an Jagden teil und nutzte die Schüsseltreiben zum zwanglosen Gespräch. Als bei einer Niederwildjagd ein flüchtender Hase direkt auf "Papa Heuss" zu lief, rief er: "Helfen kann ich Dir auch nicht, aber wenigstens habe ich kein Gewehr."

Gefunden auf: http://jagdblog.blogspot.com/2008/01/anekdoten-zur-jagd.html

Bewertung: 3.3

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Der französischen Königin Marie Antoinette, Gattin von Ludwig XVI., wurde eine besondere Ferne zum Volk nachgesagt, die ihr bei der Französischen Revolution zum Verhängnis wurde. Als man am Vorabend der Revolution berichtete, die Armen seien so arm, dass sie sich kein Brot mehr kaufen könnten, schlug sie so redegewandt wie arrogant vor: „Dann sollen sie Kuchen essen.“

Anmerkung: Diese Geschichte ist Marie Antoinette zu Lebzeiten nachgesagt worden. Allerdings ist sie bereits von der ersten Frau Ludwigs XIV. erzählt worden und wohl eine bloße Erfindung.

Quelle: Seite „Marie Antoinette“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 1. Dezember 2008, 16:04 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Marie_Antoinette&oldid=53640536 (Abgerufen: 4. Dezember 2008, 10:40 UTC)

Bewertung: 1.93

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Der spanische Großinquisitor Tomás de Torquemada war nicht nur gegenüber Verdächtigen unbarmherzig, sondern auch gegenüber seinen Dienern. Einmal betrank sich einer seiner Diener und prahlte im Wirtshaus, dass er seinen Herrn bei nächste Gelegenheit ein Messer in den Rücken stemmen werde. Sofort wurde er vor den Großinquisitor gebracht, vor dem der Unglückliche zusammenbrach und unter Tränen und in Panik um sein Leben bettelte, es sei doch nur ein schlechter Scherz gewesen. Torquemada streichelte dem Mann beruhigend lächelnd über den Kopf und erklärte: „Das glaube ich dir doch, mein Sohn. Kannst du dir etwa vorstellen, dass du noch leben würdest, wenn ich etwas anderes denken würde?“

Quelle: unbekannt

Bewertung: 2.71

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Der Präsident Liberias Charles King gewann die Wahl 1927 mit einem passablen Vorsprung von 600000 Stimmen. Später kam heraus, dass dieser Vorsprung das vierzigfache aller Wahlberechtigten darstellte.

Quelle: Seite „Charles D. B. King“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Dezember 2008, 14:07 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Charles_D._B._King&oldid=54123264 (Abgerufen: 5. Januar 2009, 21:01 UTC)

Bewertung: 2.97

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In Brasilien wurde 1979 Joao Figueiredo nach einer Reihe von Militärdiktaturen zum Präsidenten gewählt. In seiner Antrittsrede versprach er, seinem Land demokratische Strukutren mit Rede-, Meinungs- und Pressefreiheit zu gewähren. Voller Überzeugung fügte er hinzu, dass er jeden Widerstand dagegen ins Gefängis stecken und verrotten lassen würde.

Quelle: Bob Fenster, Die Katze in der Mikrowelle – Eine Chronik der menschlichen Dummheit, Zweite Auflage, Hamburg 2006

Bewertung: 2.77

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Über Jahrzehnte gelang es dem französischen König Ludwig XIV., dem Sonnenkönig, sein Territorium zu vergrößern, bis er im Spanischem Erfolgekrieg einer Koalition aus fast allen europäischen Mächten gegenüberstand. Nach der vernichtenden Niederlage seiner Truppen in der Schlacht von Ramillies, die zum Rückzug der Franzosen aus den Niederlanden führte, sagte der König:
"Ja, hat denn Gott alles vergessen, was ich für ihn getan habe?"

Quelle: Seite „Benutzer: Immanuel Giel/Anekdote“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. November 2008, 22:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Immanuel_Giel/Anekdoten (Abgerufen: 17. Januar 2009, 15:13 UTC)

Bewertung: 4.48

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